WTS London



WTS London

Die Vorfreude auf das WTS London war groß.... doch sollte meine Freude nicht von langer Dauer sein!

Ich fühlte mich richtig gut und wusste dass ich in Top-Form bin- mit diesem Selbstbewusstsein ging ich an den Start!

Das Schwimmen begann richtig gut und ich konnte mich schon nach der ersten Boje in der Spitzengruppe beim platzieren. Zu den besten Schwimmerinnen fehlte mir nur ein Wimpernschlag am Schwimmausstieg. Am Rad habe ich dann gleich versucht das Tempo hoch zu halten, um den kleinen Schwimmrückstand wettzumachen.

Am Ende der 2ten Radrunde wurde ich in der Kurve plötzlich von einer Konkurrentin geschnitten und ich kam ins Straucheln. Dabei verhakte sich mein Vorderrad im Schaltwerk der Gegnerin.

Dann tat es einen riesen Schlag und meine Speiche flog aus dem Vorderrad! Mein Vorderrad hatte daraufhin keine Spannung mehr und hat geschliffen wie verrückt. Ich konnte nicht mehr in der Gruppe bleiben, da es mich enorm Kraft kostete gegen den Widerstand anzutreten!

Somit waren alle Chancen auf eine gute Platzierung dahin. Ich beendete zwar noch das Rennen, doch der Rückstand vom Radfahren war viel zu groß!

Ich habe mich sehr geärgert und ich bin traurig, dass ich nicht in der Laufentscheidung zeigen konnte, wie gut ich die letzten Wochen trainiert hatte.

Doch nun heißt es Kopf hoch- das Rennen vergessen und Vollgas für Hamburg!

Derzeit bereite ich mich in einem 3 wöchigen Höhentrainingslager in St. Moritz auf die zweite Saisonhälfte vor.

Am 28. Juni folgt noch ein kurzer Zwischenstopp in Düsseldorf zur Deutschen Meisterschaft.

Und eines ist klar- meine Wut im Bauch wegen London werde ich dann in Geschwindigkeit umsetzen :)

Eure Rebecca